Risiko Bauchfett

Übergewicht belastet das Herz – doch gefährden auch kaum sichtbare Fettpolster zwischen den Organen die Gesundheit. Wie hoch ist Dein Risiko?


Ein hoher Anteil an Bauchfett steigert das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes zu erkranken. Zu viel Bauchfett ist nachweislich ungesund. Denn im Gegensatz zu dem Fettgewebe, das sich direkt unter der Haut befindet, ist das viszerale Fett ein aktives Gewebe. Es umgibt innere Organe wie Leber oder Bauchspeicheldrüse und vergrößert so den Bauchumfang. Außerdem setzt das Gewebe Fettsäuren frei, gibt entzündungsfördernde Botenstoffe frei und schüttet Hormone aus. Mögliche Folgen können ein erhöhter Blutdruck und Blutzuckerspiegel, sowie auch ungünstige Blutfettwerte sein. Auch, dass Bauchfett nicht förderlich für die Potenz ist, weiß Man(n) inzwischen.

 

Junge Übergewichtige haben außerdem ein deutlich höheres Risiko, früh zu sterben. Viele Argumente, um seinen Bauch dauerhaft in gesunden Dimensionen zu halten, oder? Der BMI (Body Mass Index), der das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße erfasst, ist somit nur ein Wert für die Gesamtgröße der Fettspeicher. Viel aussagekräftiger ist der Bauchumfang.

 

Weißt Du, wie groß Dein Bauchumfang ist? Das amerikanische Gesundheitsinstitut gibt für Frauen einen Höchstwert von 88 Zentimetern an. Männern dürfen ihren Gürtel etwas lockerer schnallen, sollten aber 102 Zentimeter nicht überschreiten.

 

Check' Dein Risiko einfach selbst: Stell' Dich morgens vor dem Frühstück gerade hin. Halte das Maßband ungefähr in Höhe des Bauchnabels an und ziehen es einmal um den Bauch herum. Und? Sprengt Dein Bauchumfang den Grenzwert? Für Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung, die das Bauchfett schwinden lassen, bist Du bei Ernährungscoaching Susanne Himstedt richtig. Vereinbare gleich einen Termin!

 

 

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Mi

12

Feb

2014

Ich will abnehmen! Jetzt!

Also schnell die Diät. Brigitte, Steinzeit, Schlank-im-Schlaf, Low Carb, und und und...

 

Bei diesen sogenannten Blitzdiäten macht unser Körper uns immer einen Strich durch die Rechnung und sorgt schnell dafür, dass die Fettreserven wieder aufgefüllt werden wenn nicht gar noch üppiger aufgestockt werden: Da zuallererst unser Gehirn mit Glukose versorgt werden muss, holt er sich bei einer (kohlenhydratarmen) Diät Glucose aus der Leber und den Muskeln. So verlierst Du zunächst viel Körperwasser und Muskelmasse. An die Fettspeicher macht sich der hungernde Körper erst, wenn alle anderen Reserven verbraucht sind. Die Fettzellen sind nun leer – aber noch vorhanden. Diese Vorratsdepots werden nach der Hungerkur, d.h. Wenn Du wieder „normal“ isst, sofort wieder gefüllt. Es kommt zum Jojo-Effekt.

 

Darüber hinaus vermindert die Muskelmasse den Energieverbrauch und wir bauen noch mehr Fett auf. Ein fataler Teufelskreislauf!

 

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