Die Ernährung unserer Kinder

 

Inzwischen hat Deutschland Großbritannien als „Spitzenreiter“ in Europa abgelöst: jedes sechste Kind bzw. Jugendlicher ist übergewichtig (ca. 15% = 2 Millionen), Tendenz steigend. Adipös sind sogar ca. 6% = 800.000. 

Auf der anderen Seite betreffen Essstörungen wie Magersucht inzwischen fast jeden fünften Jugendlichen (zwischen 11 und 17 Jahren).

 

Dazwischen liegen alle Abstufungen mehr oder weniger sichtbarer Fehl- und Mangelernährung. Sie gehen einher mit einem Verlust an Kompetenz im Bereich Lebensmittelkunde, -zubereitung und -herkunft.

 

Denn in immer mehr Haushalten wird nicht mehr gekocht. 

 

Immer mehr Kinder kommen hungrig oder mit ungesunder Nahrung (hohe Kaloriendichte, hoher Verarbeitungsgrad, wenige Nährstoffe) in den Kindergarten oder in die Schule. 

Wer sich von klein auf dauerhaft "falsch" ernährt, gefährdet unmittelbar seine Gesundheit mit dramatischen Risiken und Spätfolgen wie Diabetes, Bluthochdruck, orthopädischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Doch wie kann ich meine Kinder für abwechslungsreiche, gesunde Ernährung begeistern, wirst Du Dich wohl fragen? Was ist zu tun, wenn mein eigenes Kind nur Fischstäbchen oder Nudeln mit Bockwürstchen und Ketchup essen möchte und Gemüse von vornherein angewidert ablehnt?

 

1. Übergebe Deinem Kind doch mal seinem Alter entsprechende Aufgaben rund ums Essen. Kinder helfen meist gern und das weckt dann ihr Interesse am Essen. Mit zunehmendem Alter können sie in die Planung und Zubereitung der Mahlzeiten einbezogen werden  - sie dürfen "mitreden".

 

2. Vor allen Dingen sind Kinder meist neugierig. Gib' Deinem Kind deshalb auch Gelegenheit, möglichst viel über Lebensmittel zu erfahren – wie sie unverarbeitet oder im Rohzustand aussehen, woher sie kommen, wie sie wachsen, was sich daraus zubereiten lässt und natürlich: wie sie schmecken. Sprüche wie z.B. "Probier' das doch wenigstens mal, das ist doch gesund...." bringen da in der Regel gar nichts. 

Schon allein die Wörter »gesund« und »Ernährung« lösen bei Kindern gerne Widerstände aus. »Gesund« assoziieren sie bei Lebensmitteln mit: »Schmeckt mir nicht!«
Und, noch unglücklicher: mit Bevormundung und Zwang. »Gesund« bedeutet: »Ich muss das essen, obwohl ich es nicht will.«

 

Zu guter Letzt....

3. Versuche Geduld aufzubringen. Kinder sollten auch mal etwas auf dem Teller liegen lassen können, wenn es ihnen nicht schmeckt oder sie satt sind. Druck ausüben oder schimpfen hat im schlimmsten Fall nur zur Folge, dass sich falsche Essgewohnheiten einschleichen und Kinder über-, bzw. untergewichtig werden. Kinder haben einen sehr gut funktionierenden Hunger-Sättigungsmechanismus.

 

Versuche lediglich zu erreichen, dass Dein Kind von allem ein bisschen probiert. "Extrawürste" sollten nicht "gebraten" werden.

 

Ich unterstütze Euch gerne in dieser Hinsicht. Nehmt Kontakt zu mir auf, wenn Ihr gerne möchtet, dass ich mal mit Euren Kindern kochen soll, z.B. gesunde Leckereien auf einem Kindergeburtstag. Dabei werden alle Kinder zu kleinen Küchenchefs. Auch für spezielle Aktionen und Events in Kindergärten und Schulen rund um das Thema Ernährung koche ich gerne gemeinsam mit Euren Kleinen. Dabei kommen sowohl Information als auch Spass beim gemeinschaftlichem Zubereiten und Probieren bestimmt nicht zu kurz!

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Kommentare: 2
  • #1

    Angella Provenza (Donnerstag, 02 Februar 2017 18:08)


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  • #2

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Mi

12

Feb

2014

Ich will abnehmen! Jetzt!

Also schnell die Diät. Brigitte, Steinzeit, Schlank-im-Schlaf, Low Carb, und und und...

 

Bei diesen sogenannten Blitzdiäten macht unser Körper uns immer einen Strich durch die Rechnung und sorgt schnell dafür, dass die Fettreserven wieder aufgefüllt werden wenn nicht gar noch üppiger aufgestockt werden: Da zuallererst unser Gehirn mit Glukose versorgt werden muss, holt er sich bei einer (kohlenhydratarmen) Diät Glucose aus der Leber und den Muskeln. So verlierst Du zunächst viel Körperwasser und Muskelmasse. An die Fettspeicher macht sich der hungernde Körper erst, wenn alle anderen Reserven verbraucht sind. Die Fettzellen sind nun leer – aber noch vorhanden. Diese Vorratsdepots werden nach der Hungerkur, d.h. Wenn Du wieder „normal“ isst, sofort wieder gefüllt. Es kommt zum Jojo-Effekt.

 

Darüber hinaus vermindert die Muskelmasse den Energieverbrauch und wir bauen noch mehr Fett auf. Ein fataler Teufelskreislauf!

 

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