Wieviel Sonne braucht der Mensch?

Endlich ist er da, der lang ersehnte Frühling, in den letzten Tagen saugten wir jeden Sonnenstrahl förmlich ein. Denn: Das Licht lässt unsere Stimmung steigen, das Aufstehen fällt morgens leichter, und insgesamt fühlt man mehr Elan.

 

Doch darf man die Sonne so unbedenklich konumieren?

 

Leider hat die zunehmende Kritik am Sonnenbaden dazu geführt, dass sich die Menschen kaum noch ungeschützt in die Sonne trauen. Zu viel Sonne führe verstärkt zu Hautkrebs, aber ZUWENIG Sonne leider auch zu einem gefährlichen Vitamin-D-Mangel. Denn Sonne ist unerläßlich für die Vitamin-D-Produktion.

 

Dem Vitamin D werden schließlich eine Vielzahl an positiven Wirkungen zugesprochen: Es hält die Knochen gesund und den Blutdruck niedrig, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und steigert das körperliche sowie geistige Wohlbefinden.

Über die Ernährung können wir leider nur ca. 10% unseres Vitamin-D-Bedarfes decken. Der Rest muss durch das Sonnenlicht in der Haut gebildet werden.

 

Also: Ab in die Sonne,.... jedoch wohldosiert! Um ausreichend Vitamin D zu bilden, reicht es entsprechend internationalen Empfehlungen möglichst dreimal pro Woche zehn bis 15 Minuten das Gesicht, die Hände und Unterarme dem direkten Sonnenlicht auszusetzen.

 

Stundenlangem Sonnenbaden bei Benutzung von Sonnenschutzmittel mit besonders hohen Schutzfaktoren wird eher abgeraten. Dies verhindere die Bildung von Vitamin D, das einen wichtigen Schutz vor Krebs darstellt. Sonnencreme mit dem Faktor 15 reduziere bereits die Vitamin-D-Produktion der Haut um 99,9 Prozent, so warnen Experten.

 

Fazit: Vermeidet Sonnenbestrahlung, vor allem in den Mittagsstunden und schützt Euch durch Kleidungsstücke und Kopfbedeckungen. Und sich einfach mal im Freibad in den Schatten legen hilft auch viel.

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Mi

12

Feb

2014

Ich will abnehmen! Jetzt!

Also schnell die Diät. Brigitte, Steinzeit, Schlank-im-Schlaf, Low Carb, und und und...

 

Bei diesen sogenannten Blitzdiäten macht unser Körper uns immer einen Strich durch die Rechnung und sorgt schnell dafür, dass die Fettreserven wieder aufgefüllt werden wenn nicht gar noch üppiger aufgestockt werden: Da zuallererst unser Gehirn mit Glukose versorgt werden muss, holt er sich bei einer (kohlenhydratarmen) Diät Glucose aus der Leber und den Muskeln. So verlierst Du zunächst viel Körperwasser und Muskelmasse. An die Fettspeicher macht sich der hungernde Körper erst, wenn alle anderen Reserven verbraucht sind. Die Fettzellen sind nun leer – aber noch vorhanden. Diese Vorratsdepots werden nach der Hungerkur, d.h. Wenn Du wieder „normal“ isst, sofort wieder gefüllt. Es kommt zum Jojo-Effekt.

 

Darüber hinaus vermindert die Muskelmasse den Energieverbrauch und wir bauen noch mehr Fett auf. Ein fataler Teufelskreislauf!

 

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